Wie stellt sich die geographische Ausdehnung des Friesenlandes dar?


Die Friesen als Volk der Küstenregion an der Nordsee sind etwa seit Beginn der modernen Zeitrechnung bekannt.

Westfriesland  und Ostfriesland werden von Friesen besiedelt soweit die geschichtlichen Quellen zurückreichen. Das Siedlungsgebiet der Ostfriesen umfaßt im wesentlichen Ostfriesland und das nördliche Oldenburg bis zur Wesermündung. Von der Küstenregion und den Inseln aus sind nach Sturmfluten auch südlicher gelegene Gebiete im Inland besiedelt worden.

Die Saterfriesen stammen von solchen Friesen ab, die zwischen 1100 und 1400 die von Sturmfluten verwüstete Nordseeküste verließen und sich etwas südlicher im Saterland niederließen.

Nordfriesland war seit der Zeit der Völkerwanderung zunächst nicht besiedelt. Im 7. und 8. Jahrhundert ließen sich hier Friesen nieder. Im 11. und 12. Jahrhundert kamen weitere Siedlergruppen auch in die tiefer gelegenen Marschen.
Die Nordfriesen siedeln an der schleswig-holsteinischen Westküste im Kreis Nordfriesland einschließlich der Inseln Sylt, Föhr, Amrum und Helgoland.
 

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